Horch Museum Presse-Information

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Günther Schimanski

Presse-Information

Zwickau, 8. Juli 2020

Eröffnung AutoBOOM.

» Schauplatz Automobil der 4. Sächsischen Landesausstellung startet

» 28 Großexponate erzählen auf 630 qm bis zum 31. Dezember 2020 den

   Abriss der menschlichen, besonders sächsischen Mobilität

Nach fast vierjähriger Planungs- und Umsetzungszeit ist es den MitarbeiterInnen des August Horch Museums und dessen Partnern gelungen, das menschliche Bedürfnis nach Fortbewegung spannend und facettenreich darzustellen. Dabei wird nicht nur – wie von einem Museum erwartet – der Blick in die automobile Vergangenheit aufgezeigt. Vor allem auch gegenwärtige und zukünftige Transformations- und Entwicklungsprozesse automobiler Mobilität werden präsentiert.

Im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung widmet sich das August Horch Museumdem sächsischen AutoBoom. Das menschliche Bedürfnis nach Fortbewegung steht im Fokus dieser Betrachtung. In vier Themenbereichen [Œ, , Ž, ] zeigt der Schauplatz Automobil die Facetten automobiler Mobilität in der Gegenwart und gibt Ausblicke in die Zukunft. Die Vergangenheit wird wie gehabt in der Dauerausstellung thematisiert.

Die Mobilität ist seit jeher Teil der Menschheit: Zunächst nur zu Fuß, später mit Hilfsmitteln wie dem Pferd, dem Holzrad oder dem Automobil. Das Bedürfnis und die Gründe für Mobilität können sehr unterschiedlich sein. Hunger, Arbeit, Handel, Krieg, Klimaveränderungen, aber auch pure Neugierde und Abenteuerlust treiben den Menschen zur Mobilität an.

Durch die Sesshaftigkeit des einstigen Jägers und Sammlers vor circa 10 000 Jahren veränderten sich auch die Mobilitätsanforderungen. Neue Verkehrsmittel und Transportwege waren fortan nötig, um den stetig steigenden Bedürfnissen des Handels von Waren und Gütern gerecht zu werden.

Heute soll Mobilität komfortabel, schnell, günstig und zuverlässig sein. Im Laufe der Zeit erfüllten technische Errungenschaften zunehmend diesen Wunsch. Das Bedürfnis nach einer individuellen und flexiblen Fortbewegung konnte durch die Erfindung des Automobils für  viele Menschen am besten erfüllt werden.

Gleich zu Beginn der 630 qm großen Sonderausstellung begegnen dem Besucher Œ Utopien und Visionen von der Vorstellung der Zukunft in der Vergangenheit. Die Mobilität und die Automatisierung beflügelten schon damals die Fantasie. Einige Visionen überraschen uns heute, da sie entweder wieder thematisiert werden oder gar Realität geworden sind.

Fortan durchquert der Besucher drei Zeittunnel. Passiert er den ersten, findet er sich im GESTERN (1900 – 2000)  wieder. Während die ersten Automobile Ende des 19. Jh. noch Kutschen sehr ähnlich sahen, gab es zu Beginn des 20. Jh. bei den Antriebsarten ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Drei Konzepte waren damals bekannt und hatten jeweils ihre Vor- und Nachteile: Dampf-, Elektro- und Verbrennungsmotoren. Bei den Dampfwagen lagen die Vorzüge bei den damals gut verfügbaren Brennstoffen wie etwa Kohle, Koks oder Brennholz. Jedoch sorgte die lange Aufwärmzeit des Kessels und die Auflage einer staatlichen Genehmigung und Prüfung der Kessel bei den Fahrzeugpionieren für Unmut. Beim Elektroauto überzeugte die einfache Konstruktion des Motors und die sehr gute Leistungsausbeute. Allerdings machte die geringe Reichweite und die wenigen Lademöglichkeiten der schweren Batterie den Elektrowagen sehr unpraktisch. Ab den 1920er Jahren konnte sich schließlich der Verbrennungsmotor beim Automobil durchsetzen. Dafür sorgten eine kontinuierliche Leistungssteigerung und Verbesserung des Wirkungsgrades beim kompakten Verbrennungsmotor, der elektrische Anlasser und der Ausbau des Tankstellennetzes.

Anfang der 1990er Jahre stand das Thema Elektromobilität gerade in Ostdeutschland wieder hoch im Kurs. Für den Einsatz zur AMI in Leipzig wurde 1996 in geringer Stückzahl das Kurzstreckenfahrzeug des Schweizer Konstrukteurs Max Horlbacher – der SAXI (als Wortkreation aus Sachsen und Taxi) – von einer Firma in Mittweida gebaut. Im gleichen Jahr wurde in Zwickau der Uni 1 präsentiert, die 15 Mio. DM Fördergelder für die Entwicklungskosten halfen ihm trotz äußerst interessanter Parameter aber nicht zur Serienproduktion. Lediglich ein Taxi, ein Van und ein Pickup existieren.

Der zweite Zeitsprung befördert den Besucher ins HEUTE (2000 – 2025) Ž, wo die Automobilindustrie mit über 95 000 Beschäftigten der umsatzstärkste Wirtschaftszweig in Sachsen ist. Mit fünf Fahrzeug- und Motorenwerken sowie rund 780 Zulieferern und Dienstleistern gehört Sachsen zu den Top-Automobilstandorten in Deutschland. Etwa jeder achte in Deutschland gebaute PKW ist aus Sachsen und trägt die Markenzeichen BMW, Porsche und VW. Auf dem Gebiet der hybrid- und batterieelektrischen Antriebe, dem autonomen Fahren, dem Leichtbau sowie der ressourcenschonenden Produktion, ist Sachsen heute sehr gut aufgestellt. Insgesamt befassen sich in Sachsen über 50 universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute mit dem Thema Automobil. Die TU Dresden, die Westsächsische Hochschule Zwickau, die TU Chemnitz und das Fraunhofer Institut in Chemnitz gelten hierbei als die wichtigsten Forschungseinrichtungen, die auch im AutoBOOM. Einblicke in ihre Arbeit gewähren.

Der Begriff Industrie 4.0 kam Anfang der 2010er Jahre in Gebrauch und nimmt historischen Bezug auf die drei davor existierenden industriellen Revolutionen. [Die erste Revolution wurde von Wasser- und Dampfkraft und der Einführung von mechanischen Produktionsanlagen geprägt, die zweite von Fließbändern und elektrischer Energie und die dritte von der Computertechnik und der fortschreitenden Automatisierung.] Bei der vierten Revolution erhofft sich die Industrie noch flexibler, qualitativer und kostengünstiger zu produzieren. Dies soll durch die Vernetzung sämtlicher Wertschöpfungsketten in der Produktion erfolgen. In einer sogenannten Smart Factory erfolgt ein kontinuierlicher Informationsaustausch und eine Interaktion zwischen Produkten, Maschinen und Menschen.

Dies wurde zum Anlass für eine Besucher-Aktion genommen. Über die komplette Ausstellungsdauer arbeitet ein kleiner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, mit jedem, der das möchte, direkt zusammen. Jeder Gast erhält eine beidseitig grün eloxierte Aluplakette ausgehändigt. An der Roboterstation mitten in der AutoBOOM.-Ausstellung kann der Besucher ohne Absperrung und Hindernisse dem Roboter seine leere Plakette in den Greifer legen. Der Roboter nimmt diese, dreht sich mit der Plakette der Laserstation zu und legt sie dort ein. Der Besucher erhält die Plakette mit einer Gravur und dem tagesaktuellen Datum von der Maschine zurück. Um den Vorgang der Lasergravur und die notwenige Zeit für den Besucher nicht langweilig werden zu lassen, wird der technologische Vorgang per Kamera über ein Display übertragen. Aus eigenem Erleben kann man so also die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ohne Schutzvorrichtung ausprobieren. In der Zukunft sollen diese intelligenten Industrieroboter immer mehr das Produktionsbild in der Autoindustrie prägen. Durch das Wegfallen von Schutzzäunen können die Cobots platzsparender agieren und als Bindeglied zwischen der menschlichen Handarbeit und der bereits vorhandenen Automatisierung agieren.

Einen letzten Zeittunnel passiert der Besucher hin ins MORGEN (2025 – …?)  Auch in Zukunft wird der Mensch nach Mobilität streben. Ohne diese wäre unsere globale Wirtschaft, das tägliche Erreichen des Arbeitsplatzes, das vielfältige Warenangebot und das individuelle Reisen nicht möglich. Das Auto ist für viele Menschen zum Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit geworden. Jedoch steht das bisherige Automobil mit dem Verbrennungsmotor nicht nur unter wachsender Kritik, sondern ist – gerade in Sachsens größtem Fahrzeugwerk – unlängst sogar abgelöst worden. Weitere Forderungen nach neuen Mobilitätskonzepten, die nachhaltiger und effektiver sind, werden in diesen Tagen gestellt.

Vor allem in den Großstädten empfinden immer mehr Menschen ein eigenes Auto als überflüssig. Es werden zunehmend autofreie Gebiete und eine digitale Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel gefordert: Schnell und flexibel sollen Reisende das Ziel auch ohne eigenes Auto erreichen. Die Anzahl der privaten Pkws und somit auch der Lärm und die Schadstoffe könnten damit reduziert werden. Durch das Wegfallen von Parkplätzen würden neue Freiräume und Grünflächen in den Städten entstehen.

Voraussagen über die Art und Weise der Mobilität der Zukunft waren und sind sehr schwer, wie die Visionen der Vergangenheit beweisen. Jedoch erleben heutzutage visionäre Zukunftsvorstellungen im Zuge der Forderung nach einer Mobilitätswende eine Renaissance. Diesen wird im AutoBOOM. nachgegangen.

Einmal im Monat bietet das August Horch Museum ca. einstündige öffentliche Kuratoren-Führungen durch den AutoBOOM. an. Die Termine werden im Internet bekannt gegeben.

Außerdem wird mit BOOM-Beginn ein kostenloses Angebot im August Horch Museum initiiert: sogenannte Boxenstopps, circa 15minütige Impulsvorträge, die zweimal am Tag, 11 und 15 Uhr, angeboten werden. Die Themen reichen von „Das Automobil zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ oder „Wo kommt eigentlich das Benzin her – zur Geschichte der Tankstelle“, über „Materialien im Automobilbau“ bis hin zu „Die 3 Leben des Trabant“, „Prototypen“ oder „VW Sachsen“. Selbstverständlich wird auch der AutoBOOM. thematisiert. Die Boxenstopps zu „Utopien, Fantasien und Visionen“ und „Der Traum vom umweltfreundlichen Auto“ beschränken sich allerdings auf die Wochenenden. Die Besucher werden über dieses Angebot per Durchsage informiert.

Am Eröffnungswochenende sorgt ein weiteres Zusatz-Angebot dafür, dass die Besucher ihre Zeit in der AutoBOOM.-Ausstellung hoffentlich nicht so schnell vergessen werden: eine professionelle Comic-Zeichnerin schenkt allen Besuchern deren Namen oder den eines lieben Menschen als Popart-Comic-Illustration. Die Freiberger Mediadesignerin Sabine A. Goebel hat ihre Kreationen schon so mancher (Kinder)Buch- oder Comicheft-Veröffentlichung beigesteuert, u.a. dem MOSAIK. Sie wird auch zur BOOM-Eröffnung kleine Meisterwerke verschenken.

Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.

Kontakt:

Thomas Stebich                                              Annett Lang

Geschäftsführung                                               Marketing / Öffentlichkeitsarbeit

Tel.       0375 – 27 17 38 10                               Tel.        0375 – 27 17 38 14

Mobil     0172 – 910 65 18                                 Mobil      0176 – 34 64 84 63

Anhang:

  1. Exponate:
  • Holzrad
  • Da Vinci – Modell zum Automobil
  • Mylord-Kutsche
  • Nachbau des Horch 14/17 PS
  • Roboter IR 60-3
  • Selbstlernender Roboter
  • Miniroboter
  • Saxi
  • Uni 1 Sachsenring
  • Gläserner Demonstrator
  • Proben alternativer Kraftstoffe
  • InEco
  • EcoBee
  • R8 etron
  • Chassis MEB
  • Trabant nT
  • Exoskelett
  • Innvelo 3
  • ColibrE
  • Trace E-Taxi
  • Radnabenelektromotor
  • Flocken Elektrowagen
  • Solarmodul
  • Ninebot One
  • Clay-Modell
  • Dampfbus
  • Lego Roboter
  • Kenaf Pflanzen
  • Partner:

–  Private Leihgeber aus ganz Deutschland

–  Volkswagen Sachsen GmbH

–  IndiKar Individual Karosseriebaue GmbH

–  SOLMOVE GmbH

–  FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen / Auto-Entwicklungsring Sachsen

–  KUKA Deutschland GmbH

–  Sunfire GmbH

–  ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.

–  AKE-Systemtechnik GmbH

–  Lisa Dräxlmaier GmbH

–  Westsächsische Hochschule Zwickau

–  Technische Universität Dresden und ihre Entwicklungspartner

–  Technische Universität Chemnitz (Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung

   der Fakultät für Maschinenbau)

–  Fortis Saxonia e.V. c/o TU Chemnitz

–  Industriemuseum Chemnitz

–  Landesgestüt Moritzburg

–  FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH

–  Niedersächsische Landesmuseen Oldenburg

–  RCC – Retro Classic Culture e.V.

–  Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH

  • Schule@AutoBOOM

Museumspädagogische Angebote während der Landesausstellung 2020 im August Horch Museum

Man kann sich eine Sonderausstellung wie den AutoBOOM. innerhalb der 4. Sächsischen Landesausstellung selbständig erschließen, man muss es aber nicht. Besonders für das Schulalter hat sich das Museum, das den Schauplatz Automobil darstellt, jede Menge einfallen lassen. In den Führungen und museumspädagogischen Projekten für Kinder und Jugendliche werden Themen der Industrialisierung im Automobilbau bis hin zur Industrie 4.0 spannend und altersgerecht vermittelt. Wie stellten sich die Menschen früher die Zukunft vor, welche Innovationen erwarten uns in den nächsten Jahren und welche Zukunftsvisionen haben wir bereits heute? Diese und weitere spannende Themen werden den Erwachsenen von morgen in der Sonderausstellung AutoBOOM. präsentiert.

Im Einzelnen sind dies:

  1. Führungen

Kindgerechte Führung für die Klassenstufe 1 bis 7 | 2 bis 2,5 Stunden

  Vermittelt wird die Automobilgeschichte Zwickaus und Westsachsens am historischen

  Standort – Ein kindgerechter Rundgang durch das Museum. Buchbar mit oder ohne

  Sonderausstellung AutoBoom.

„Von der Transmissions-Werkstatt zur Industrie 4.0“ Klassenstufe 1 bis 7 |

  2 Stunden

  Dieses Angebot konzentriert sich beim Rundgang durch das Museum und die Sonder-

  ausstellung AutoBoom. auf die Veränderung der Arbeitsbedingungen und Produktions-

  prozesse in den letzten 120 Jahren.

  • Projekte

Wie entsteht ein Auto? Klassenstufe 1 bis 7 | 2,5 Stunden

  Auf dem Rundgang durch die Sonderausstellung AutoBoom. wird den zukünftigen

  Automobildesignern bei der Arbeit am Clay-Modell über die Schultern geschaut und

  Einblicke in die moderne Industriefertigung gewonnen. Kreativ geht es anschließend in

  der Forscherkammer weiter: Die Teilnehmer gestalten ihr eigenes Auto (diverse

  Materialien werden zur Verfügung gestellt).

Wir gestalten unsere Zukunft Klassenstufe 1 bis 7 | 2,5 Stunden

  In der Sonderausstellung AutoBoom. begegnen die jungen Besucher vielen Ideen und

  Vorstellungen von Zukunft. Teil dieses Angebotes ist es, mit den Kindern über die

  Vergangenheit, unsere Zukunft und die Mobilität ins Gespräch zu kommen. Anhand

  sowohl der Exponate als auch von Filmen wenden sich die Museumspädagogen mit den

  Schülern Zukunftsvorstellungen zu, welche bereits vor 100 Jahren innovativ waren. An

  der interaktiven Wand werden schließlich Ideen für die Automobilität und den Städte-

  bau der Zukunft entworfen.

Medienprojekt (Kooperation mit dem SAEK Zwickau) Klassenstufe 8 bis 12 |

  Projekttage (05. bis 07.08.2020 jeweils von 9 bis 15 Uhr)

  Medienpädagogisch betreut durch den SAEK Zwickau, besuchen die Schülerinnen und

  Schüler einen ganzen Tag lang das Museum. In dieser Zeit entstehen Kurzfilme und  

  Hörspiele, welche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine nachhaltige und inhaltlich

  intensive Auseinandersetzung mit der Sonderausstellung AutoBoom. ermöglichen.

  Neben der Zielstellung der kulturellen Bildung gibt der Projekttag Impulse für eine

  kritische Auseinandersetzung mit Medien und medialen Wirklichkeiten. Der medienpäda-

  gogische Ansatz fördert zudem soziale Kompetenzen.

Die 4. Sächsische Landesausstellung zur Industriekultur und ihre Schauplatzausstellungen

sind ein zeitlich knapp begrenztes, aufwendig inszeniertes Angebot, deren Projektvielfalt

sich sächsische Schulen im Rahmen dafür zur Verfügung stehender Tage im 1. Schulhalb-

jahr 2020/21 nicht entgehen lassen sollten.

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